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WILLKOMMEN IN BRESCIA

WILLKOMMEN IN BRESCIA

WILLKOMMEN IN BRESCIA

Brescia , die ’LEONESSA D’ITALIA’‚ die Löwin Italiens’ – die Stadt trägt einen Ehrentitel , der von der Traditionunbeugsamem Freiheitssinns zeugt.. Obgleich er an die berühmten ’ Zehn Tage’ des Jahres 1849 erinnert . als sich die Stadt gegen die österreichische Herrschaft erhob, verzeichnet schon die Chronik früherer Jahrhunderte viele Beispiele von Freiheitssinn und Opfermut , durch die sich die Bürgerschaft immer wieder auszeichnete : die standhafte Verteidigung gegen das Heer Heinrichs VII. im Jahr 1311, den mit höchsten Opfern erkauften Widerstand gegen die Einschliessung durch das Heer der Visconti von 1440 bis 1442 , den im Geist der Treue zu Venedig vollbrachten Aufstand der Stadt gegen die französische Besatzung 1512 , der von dem mit seinen Truppen in Eilmärschen zurückgekehrten Gaston de Foix in einem furchtbaren Blutbad niedergeschlagen wurde.

Mit diesem Freiheitssinn geht der Stolz auf ein grosses Kulturerbe einher: Brescia,( in römischer Zeit Brixia , nicht zu verwechseln mit dem deutschen Namen Brixen) ist Spiegelbild vieler Epochen: :

die römische Antike , die Langobardenherrschaft , die Zeit der freien Stadtgemeinde , die Herrschaft der Visconti, , die Zugehörigkeit zur Republik Venedig.- die städtebaulichen Zeugnisse und Kunstwerke spannen den Bogen über nahezu zwei Jahrtausende.

 

Die von Anfang des 2.Jahrhunderts nach Chr. stammende Statue der geflügelten Viktoria , das Symbol der Stadt, wurde Anfang des neunzehnten Jahrhunderts bei Ausgrabungen im Bereich des Kapitolhügels gefunden; sie befindet sich heute im Komplex der Städtischen Museen im ehemaligen Kloster von Santa Giulia., einem der grossen Glanzpunkte Brescias , das in der Kirche San Salvatore ein kostbares Zeugnis aus der Zeit der Gründung des Klosters im Jahr 754 n.Chr. durch das langobardische Herzogspaar Desiderius und Ansa bewahrt . Dank San Salvatore wurde Brescia zusammen mit weiteren wichtigen Stätten der Langobardenzeit wie Cividale und Benevent 2012 mit dem Titel des UNESCO-Weltkulturerbes ausgezeichnet.

 

Fast wie nach dem Motto : ’Doppelt genäht hält besser ’ hält Brescia t auf vielen Gebieten für seine Bürger und seine Besucher zwei ’Trumpfkarten’ bereit – die Stadt hat zwei Schutzheilige (Faustinus und Giovita), zwei ’ hauseigene’ Steinarten : den Medolo-Kalkstein und den Botticino-Marmor, sie hat zwei Rathäuser , den spätmittelalterlichen Broletto und den Palazzo della Loggia im Stil Palladios, sie hat vor allem zwei Kathedralen , die den Domplatz (heute nach Papst Paul VI benannt ) bestimmen : den gewaltigen Duomo Nuovo (ab 1604) und den romanischen Duomo Vecchio, die sog . ’Rotonda’ aus dem zwölften Jahrhundett, die beiden Bauwerke führen in ihrer grandiosen Monumentalität und der Verschiedenheit ihres Stils einen ebenso kontrastreichen wie faszinierenden Dialog.

 

Als eine der wichtigsten Städte der Republik Venedig ist Brescia auch eines der bedeutendsten Zentrum der Malerei ; hier wirken in der ersten Hälfte des sechszehnten Jahrhundertswirken hier, jeder mit einem eigenen unverwechselbaren Stil und unterschiedlichem poetischem Ausdruck, drei der führenden Meister der Zeit , deren Werke wir in den Kirchen der Stadt und in der Pinakothek Tosio Martineng begegnen :MORETTO , ROMANINO und SAVOLDO, Doch finden wir in Brescia auch ein Meisterwerk von TIZIAN (in der Kirche San Nazaro e Celso) und Lorenzo LOTTO (Pinakothek).

von Georg Duhr

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